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<font color="#0093dd">Spiele für kleine Kinder</font>

 
Das berühmte Topfschlagen

Die kleinen und großen Partygäste werden zu Beginn dieses altbekannten Partyspieles aufgefordert, sich im Kreis aufzustellen. Einem ausgewählten Kind werden die Augen verbunden. Dazu kann man einen undurchsichtigen Schal, ein Tuch oder auch eine dichte Pinata-Maske nehmen.

Jetzt wird ein alter Topf an einer beliebigen Stelle des Partyraumes auf dem Fußboden positioniert. Als Anreiz für die Kinder kann man unter dem Topf eine Süßigkeit oder ein anderes Mitgebsel verstecken.

Der Spieler wird nun mehrmals vorsichtig um die eigene Achse gedreht, so dass er die Orientierung verliert. Anschließend darf er mit einer Holzkelle oder einem großen Holzlöffel „bewaffnet“ auf dem Boden kriechend nach dem Topf suchen, indem der dieses Löffel immer wieder auf den Boden schlägt.

Die anderen Partygäste rufen „warm“ oder „heiß“, wenn er sich dem Topf nähert und „kalt“ bzw. „kälter“, wenn er sich wieder entfernt.

Wenn das Geräusch des getroffenen Topfes erklingt, darf er oder sie die Augenbinde abnehmen und die versteckte Überraschung einheimsen.



Das klassische Eierlaufen – nicht nur zu Ostern ein schönes Partyspiel

Wir bilden wieder mindestens zwei Mannschaften. Eine Startlinie und eine Ziellinie werden markiert. Wir brauchen außerdem mehrere Eier und zwei Esslöffel.

Am Ziel steht ein leerer Eierbehälter. Am Start demzufolge ein Voller. Sie können echte Hühnereier nehmen, aber auch Toneier oder Plastikeier, wenn Sie die Kleidung der Kinder schützen möchten.

Das erste Kind legt nach dem Startsignal ein Ei auf seinen Löffel, rennt los und bringt es zum Ziel in den leeren Behälter, ohne es kaputt gehen zu lassen.

Auf der Wegstrecke können kleine Schikanen zu absolvieren sein. Zum Beispiel zu überwindende Hürden oder andere Hindernisse. Auch könnten bestimmte Abschnitte hüpfend oder rückwärts zu absolvieren sein.

Das Team, das am Ende die meisten heilen Eier in seinem Behälter hat, ist Sieger.

Und zum Abendessen gibt es leckeres Rührei.



Der Plumpsack geht um

Für dieses altbewährte beliebte Kinderspiel sollten die Kinder folgenden Vers beherrschen. Den Text muss aber keiner auswendig lernen. Wenn es ein Kind oder Erwachsener kann, genügt das. Dieser spricht das vor. Und weil es im Laufe des Geburtstagsspieles immer wiederholt wird, kann es bald jeder:

Der etwas abgeänderte Vers geht so:

Der Plumpsack geht um,
dreht Euch nicht um,
und wer sich umdreht,
ist böse!

Zum Spielablauf:

Alle Teilnehmer setzen sich im Kreis hin. Ein Kind läuft im Uhrzeigersinn außen um den Kreis herum, während alle diesen Vers – gerne auch mit einer Melodie - aufsagen bzw. singen.

Das laufende Kind muss nun versuchen, einen Gegenstand (z.B. eine Kindermütze, einen Handschuh etc.) unbemerkt hinter ein Kind zu legen. Ziel ist es, eine Runde herum zu laufen, ohne dass der auserwählte sitzende Teilnehmer mit dem Plumpsack=Handschuh hinter dem Rücken diesen bemerkt hat. Falls diese eine Runde geschafft ist, darf der Läufer den Platz des unaufmerksamen Spielers einnehmen und dieser steht auf, um neu mit dem Spiel zu beginnen.

War der Sitzende jedoch aufmerksam und hat den Plumpsack hinter sich bemerkt, muss er schnell aufstehen, hinter den Läufer hinterher rennen und diesen abschlagen. Dann muss dieser Läufer nämlich weiter machen und versuchen, seinen Plumpsack unbemerkt loszuwerden.

Hier ist schauspielerisches Talent gefordert. Jeder der gut so tun kann, als ob er den Plumpsack noch in der Hand hat, obwohl dieser schon hinter einem Kind liegt, braucht sich nicht so sehr zu beeilen.



Die rubbelnde Sau

Zunächst bilden Sie für dieses viel Fun versprechende Partyspiel so viele Zweiergruppen wie möglich. Die einzelnen Paare stellen sich nun Rücken an Rücken auf. Alle Paare bilden einen Kreis, und zwar so, dass eines der beiden Kinder in die Mitte des Kreises schaut und somit seinen Partner nicht sehen kann.

Die nach innen blickenden Kids erhalten nun zusätzlich mit einem Tuch oder Schal die Augen verbunden. Ihnen wird gesagt, dass sie jetzt einen Holzpfahl darstellen, der in einem Schweinestall steht. Über diese Bemerkung müssen schon mal alle kichern. Doch jetzt kommt‘s. Die anderen Kinder der Gruppe, also die, die Rücken an Rücken nach außen schauen, stellen Schweine bzw. Säue dar.

Wenn es bei einer Sau mal juckt oder kratzt (weil der Hafer sticht), reibt er sich an einem Holzpfahl. Diese Tatsache wird für unser Spiel genutzt. Also soll sich zu Beginn jedes Schwein bzw. jede Sau einmal an seinem zugeordneten Pfahl „schubbern“. Das Kind mit den verbundenen Augen soll sich diese Art und Weise des Reibens gut merken. Dann beginnt das Spiel.

Die Schweinchen und Säue verlassen ihren Holzpfahl und wandern im Kreis herum. Dabei rubbeln sie sich immer mal an einem anderen „Pfahl“, allerdings ganz unregelmäßig.

Die Kinder mit verbundenen Augen sollen nun erraten, ob es ihr Partner war, der sich da an ihm geschubbert hat, oder ein fremdes Schwein. Bei Letzterem ruft es laut aus: „ Nein, nein, nein, das ist nicht mein Schwein!“

Im Falle des Wiedererkennens seines Partners ruft er hingegen: „ Ja genau, das ist meine Sau!“ Der Pfahl, der sein Schwein nicht wiedererkannt hat, könnte ausscheiden. Entscheiden Sie das aber selbst, ob sie einen Wettbewerb draus machen oder es bei einer lustigen Partyeinlage ohne eindeutigen Sieger belassen.

Wie man sich leicht denken kann, besteht der Anreiz dieses Spieles darin, dass die Partner fest zusammenhalten. Dazu erfinden manche Kids bestimmte „Rubbeltechniken“, die ein sofortiges Wiedererkenen möglich machen. Deshalb sollte auch ein Schiedsrichter darüber wachen, dass vorher keine Absprachen getroffen werden und man die Partner auch mal wechselt.

Das äußerst spaßige Spiel ist eher für Kleinkinder geeignet, weil diese an dem Körperkontakt noch nichts anstößiges Empfinden. Gezwungen werden sollte aber keiner dazu.

Ideal für den Kindergeburtstag auf dem Bauernhof oder eine Kinder-Bauernhof-Mottoparty!



Das Tennisball-Küssen

Dieses Geburtstagsspiel ist einerseits etwas für kleinere Kinder, da es zu Körperberührungen kommt. Allerdings könnte man auch bei Jugendlichen und Erwachsenen diese Einlage als Flirtspiel nutzen. Lustig ist es allemal.

Ein mutiger und freiwilliger Partygast soll sich unter seinem Kinn einen gewöhnlichen Tischtennisball festklemmen – einfach nur, indem er sein Kinn nach unten drückt. Leute mit Doppelkinn sind klar im Vorteil :-)

Ein anderer Teilnehmer erhält jetzt die Aufgabe, ihm den Ball abzunehmen, so dass er letztendlich auch unter seinem Kinn festgeklemmt ist. Allerdings muss dies ohne Berührung des Tennisballes mit den Händen passieren. Umarmungen und alle anderen Verrenkungen sind erlaubt. Nur Küssen ist verboten :-) Bei dieser lustigen Partyeinlage haben alle anderen Partygäste mächtig was zu lachen. Und die dabei gemachten Schnappschüsse können später als „Beweisfotos“ noch Lachstürme verursachen.



Das Brückenspiel

Diese Partyeinlage ist besonders für Kleinkinder-Geburtstage und Mottopartys geeignet. Allerdings sollten sie schon laufen können :-)

Zwei der größten Partygäste stellen sich gegenüber und fassen sich so an den Händen, dass diese einen Bogen bilden. Einer von ihnen stellt den Himmel dar, der andere die Hölle. Und diese Brücke führt eben darüber.

Der Spielleiter erklärt nun: „Das ist eine Brücke! KIND1 ist jetzt der Himmel und KIND2 ist die Hölle. Ihr müsst nun alle hintereinander unter dieser Brücke hindurch marschieren. Fasst dazu mit den Händen auf die Schultern des Vordermannes. Los geht’s!“ (KIND1 und KIND2 sind durch die Namen der beiden Kids zu ersetzen.)

Beim Losmarschieren singen alle folgenden Sprechgesang:

„Lasst die Kinder durchmarschieren,
durch die gold’ne Brücke.
Die Brücke ist gebrochen,
wir woll’n sie heile machen,
aus lauter Gold und Marmorstein,
der nächste soll gefangen sein.

Bei „…gefangen sein…“ senken die beiden „Brückenkinder“ ihre Hände und fangen in deren Zwischenraum nun ein Kind ein. Dieses wird jetzt unter folgendem lauthals gesungenem Text hin und her geschüttelt und gekitzelt:

Der Himmel ist auf, die Hölle ist zu,
und ein ENGEL, das bist Du !

Anstelle von ENGEL kann auch das Wort TEUFEL gesagt werden. Da müssen sich die beiden Brückenkinder vor vorneherein einig sein. Dazu empfiehlt es sich, wenn einer von beiden die Leitung übernimmt und dem anderen durch Augenzwinkern oder ähnliche Gesten mitteilt, wofür sie sich beim nächsten Kind entscheiden.

Wenn jemand auf diese Art und Weise zum Engel gekürt wurde, muss er sich hinter dem Brückenkind, das den Himmel verkörpert, anstellen (auf Schultern fassen). Ein zum Teufel gemachtes Kind gehört jetzt hinter das Höllenkind der Brücke.

Die nächste Runde kann starten. Wenn wieder ein Kind in der Brücke eingefangen wurde, können jetzt die Engel und Teufel hinter den Brückenkindern beim Schütteln und Kitzeln mithelfen. Das macht den Kleinen großen Jux.



Hündchen, Hündchen, find den Knochen

Alle Kinder sitzen im Kreis. Nur einer sitzt in der Mitte. Ihm werden kurz die Augen verbunden. Alternativ kann er auch für eine gewisse Zeit mit seiner Stirn den Boden berühren und die Augen schließen, damit er das Treiben der anderen Kids nicht sehen kann.

Sie benötigen für dieses schöne Kindergeburtstagsspiel noch einen „Knochen“. Das kann eine Figur sein, die etwa 5 bis 10 Zentimeter groß ist.

Während nun das Kind in der Mitte nichts sehen kann, soll eines der im Kreis sitzenden Kinder den „Knochen“ hinter seinem Rücken verbergen. Jetzt darf der in der Mitte die Augen öffnen und soll nun jedem der Kids in die Augen schauen. Durch deren Gesichtsausdrücke darf er raten, wer nun den Knochen hat.

Jetzt zeigt sich, wer über ein gutes schauspielerisches Talent verfügt. Wenn es erraten wurde, muss derjenige in die Mitte, dem man den Besitz des Knochens ansehen konnte bzw. der sich verraten hat.

Es kann ganz schön schwer sein, wenn alle Kinder Unschuld heuchelnd und pfeifend an die Decke schauen. Deshalb sind auch Fragen an die Kinder erlaubt. „Hast Du den Knochen?“ oder „Komm gibt mir sofort den Knochen!“ usw. Bei den Antworten oder der Reaktion kann man bestimmt schon einiges ablesen.



Mäuschen, Mäuschen, piep einmal

Diesmal sitzen die Kinder im Kreis. Eines darf sich die Augen verbinden lassen und soll nun ein Kätzchen spielen. Von einem Gast, der nicht am Spiel teilnimmt, wird diese „Katze“ nun um seine Achse gedreht, damit er die Orientierung verliert. Man führt ihn an eine Stelle außerhalb des Kreises. Dort soll er sich von Kinderrücken zu Kinderrücken vorantasten, bis er bei einem Kind seiner Wahl stehen bleibt und es fragt:
„Mäuschen, Mäuschen, piep einmal“

Dieses muss mit verstellter Piepsstimme antworten: „Piep“
Wenn der Kater bzw. die Katze jetzt seinen Namen errät, dürfen sie wechseln und das Piepsmäuschen wird zur Strafe, weil es erkannt wurde, zum Kater „befördert“.

Ansonsten muss die alte Katze weiterlaufen und nach einer bekannten Piepsstimme fragen.

Ideal für kleine Kinder. Selbst wenn Erwachsene mitspielen, sind deren Stimmen nicht immer zu erkennen.



Das beliebte Topfschlagen

Das Topfschlagen oder Topfklopfen darf auch auf keinem Kindergeburtstag fehlen, vor allem bei Vorschulkindern. Als Zubehör benötigen Sie einen alten Topf und einen Holzlöffel oder Holzquirl.

Einem Kind werden die Augen verbunden. Danach wird der Topf leise an eine beliebige Stelle des Partyraumes gestellt.

Aufgabe: Das Kind muss sich nun auf Knien mit dem Löffel klopfend vorwärts bewegen und versuchen, den Topf zu treffen. Falls er das geschafft hat, ist das auf jeden Fall zu hören und es wartet natürlich eine schöne Belohnung auf ihn.

Die anderen Kinder dürfen ihn anfeuern, wobei die Signalworte „warm“, „wärmer“ und „heiß“ andeuten, dass er sich in die richtige Richtung bewegt. „Kalt“, „kälter“ und „eisekalt“ beschreiben, dass sich das Kind immer weiter vom Topf entfernt.

Das ist ein immer wieder gern genommenes Kinderspiel, bei dem alle Beteiligten großen Spaß haben.



Die Auflösung des Knotens

Hier haben wir ein lustiges Spiel – speziell für kleinere Kinder – mit viel Körpereinsatz.

Die Kinder werden aufgefordert, sich auf dem Boden in ein wildes Wollknäuel zu verwandeln, welches dann vom Spielführer, evtl. dem Geburtstagskind – wieder entknotet werden soll.

Dazu fordern Sie die Kids auf, sich durch Umschlingen und Verknoten der Arme und Beine mit andere Kindern möglichst in ein undurchdringbares Wollknäuel zu verwandeln. Beim Befehl „Stop“ müssen sie so liegen bleiben.

Das Geburtstagskind soll jetzt Anweisungen geben, wie das verknotete Durcheinander aufgelöst werden kann, zum Beispiel: „Jens, hebe Deinen linken Arm hoch! Sandra ziehe Dein rechtes Bein heraus … usw.

Hinterher werden alle gemeinsam lachen und die Mädchen bringen erst einmal ihre Frisur in Ordnung :-)



Schlafwandler

Alle Kinder liegen am Boden und schlafen. Es soll tiefste Nacht sein. (Es darf auch geschnarcht werden) Nur ein Kind ist ein Schlafwandler, der umher läuft und jetzt die Aufgabe hat, andere Kinder zu „wecken“, indem es sie zum Lachen bringt. Das kann durch Flüstern lustiger Dinge ins Ohr geschehen oder aber durch Kitzeln.

Legen sie die Variante vorher fest. Auch wenn andere Kinder lachen oder sprechen, die gerade nicht vom „Schlafwandler“ bearbeitet werden, sind raus.

Gewonnen hat das Kind, das am Ende übrig ist und die ganze Zeit nicht gelacht hat. Aber aufgepasst, vielleicht schläft er ja wirklich inzwischen. Das kann bei einer langen Party mit großem Trubel auch schon mal passieren.

Das Spiel „Schlafwandler“ ist eher etwas für Kleinkinder.



Tier ohne Schwänzlein

Benötigt wird ein Poster oder anderes Bild eines Tieres wie beispielsweise einer Kuh, eines Pferdes, einer Katze oder eines Hundes… Jetzt ist mit einer Schere das Schwänzlein aus diesem Plakat herauszuschneiden und das große Bild dann an eine Wand zu kleben (Pinnwand oder draußen an einen Bretterzaun…)

Das Schwanzstück wird jetzt durch Auflegen auf Zeichenpapier, Nachzeichnen der Umrisse und anschließendem Ausschneiden vervielfältigt. Wir benötigen so viele Schwänzlein, wie Kinder teilnehmen möchten.

Jeder Mitspieler erhält ein solches Schwänzlein, bei dem auf der Rückseite noch ein doppelseitiges Stück Klebeband (einfach einen Ring aus Klebeband bilden) oder Power-Strips aufgebracht wurden. Vorsicht! Sagen Sie den Kindern, dass sie an dieser Stelle nicht drauf fassen sollen, damit es später noch gut klebt.

Derjenige, der jetzt als Erster an der Reihe ist, bekommt die Augen verbunden und soll sich nun zum Plakat tasten und sein Schwänzlein an die richtige Stelle des Tieres heften. Er sieht ja nichts, deshalb ist es besonders schwierig. Die anderen Kids müssen leise sein. Genauso machen es dann die restlichen Teilnehmer. Am Ende hat der gewonnen, dessen Schwänzlein am Nähesten an der richtigen Stelle ist.

Das ist wieder ein ideales Spiel für den Kindergeburtstag auf dem Bauernhof.