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<font color="#0093dd">Rätselspiele & Gedächtnisspiele</font>

 
Im Museum

Aus der Gästeschar wird ein Kind ausgewählt, das meint, ein gutes Gedächtnis zu haben. Dieses muss zu Beginn den Raum verlassen.

Während der Abwesenheit dieses Spielers soll jedes Kind sich eine Figur ausdenken und diese mit seiner Körperhaltung darstellen – eben wie eine alte Statue im Museum.

Ein paar Beispiele: Ein Speerwerfer, eine Freiheitsstatue, ein jubelnder Mensch mit Händen in der Höhe, ein Tanzender etc….

Kinder haben Phantasie. Ihnen fällt da schon etwas ein. Nach Möglichkeit ist diese Position einige Minuten beizubehalten.

Nun wird das Kind von draußen reingeholt. Dieses muss sich die Positionen der „Standbilder“ genau einprägen. Deshalb sollte sich keines der Kinder-Statuen bewegen.

Nach Ablauf einer Minute verlässt dieses Kind den Raum wieder. In seiner Abwesenheit muss jetzt eines der Kinder, die eine Figur darstellen, eine andere Position einnehmen. Das kann eine völlig andere sein oder nur eine andere Haltung eines Armes oder Beines.

Nachdem jetzt das Kind wieder hereingeholt wurde, soll es erraten, wer seine Haltung geändert hat. Ein schönes Spiel zum Training des Gedächtnisses.



Das süße Memory-Spiel

Sie benötigen eine gerade Anzahl von Tassen oder Bechern, wenn möglich nicht das kostbare Porzellan aus der Vitrine. Es reichen auch Plastikbecher oder Pappbecher. Außerdem brauchen Sie verschiedene Süßigkeiten, und zwar von jeder Sorte 2 Stück, die ab jetzt ein Paar bilden.

Unter Abwesenheit der Kinder werden nun diese Süßigkeiten gemischt und ungeordnet unter den Bechern bzw. Tassen versteckt. Diese werden dazu umgekippt auf den Tisch gestellt.

Das erste Kind darf jetzt einen Becher seiner Wahl hoch heben. Alle sehen, um was für eine Süßware es sich handelt. Nun hat er einen zweiten Versuch und soll denjenigen Becher auswählen, unter dem das andere Exemplar dieses Süßigkeiten-Paares ist.

Findet er dieses auf Anhieb, darf er beide nehmen und weitermachen. Die leeren Becher werden beiseite gestellt. (oder wieder leer umgekippt dazu gestellt, was die Schwierigkeit für die Folgespieler nahezu beibehält)

Hat er aber eine andere, nicht dazu passende Süßigkeit aufgedeckt, werden beide Becher wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Das nächste Kind ist dran.

Wer ein gutes Gedächtnis hat, merkt sich von seinen Vorgängern, wo sich welche bisher schon einmal aufgedeckte Süßigkeit befindet.

Das ist das beliebte Memory-Spiel, mal anders! Auf jeden Fall sehr unterhaltsam und eine gute Schlechtwetter-Variante! Echt etwas für unsere kleinen Naschkatzen !

Anstelle der Süßwaren können natürlich auch kleine Tierfiguren oder andere Mitgebsel genommen werden. Alles was unter die Becher passt und behalten werden darf, ist möglich.



Das Erdnussspiel

Hier kommt es darauf an, dass die Kinder mit den Fingern einen guten Tastsinn haben. Dem Spieler werden die Augen verbunden und er sitzt an einem Tisch.

Auf dem Tisch liegen verstreut einige Süßigkeiten wie Gummitiere, Drops oder Bonbons. Dazwischen liegen unregelmäßig angeordnet einige Erdnüsse.

Mit abgedeckten Augen soll das Kind nun tasten. Wenn es einen Gegenstand gefunden hat, muss es fühlen, ob es sich um eine Nuss oder ein Leckerlie handelt.

Bei einer Süßigkeit darf es diese nehmen und weitermachen. Bei einer Erdnuss ist das nächste Kind an der Reihe.



Oh diese Früchtchen

Alle Kinder setzen sich in einen Stuhlkreis bis auf eines, das in der Mitte steht. Dieser Junge bzw. dieses Mädchen erhält als Hilfsmittel eine zusammengerollte Tageszeitung. Die Zeitung kann zusätzlich mit einem Gummi zusammen gehalten werden.

Jedem Kind wird nun von einem externen Spielleiter (ein Erwachsener oder Jugendlicher) der Name einer Frucht zugeteilt. Dieses Früchtchen wie beispielsweise eine Kirsche, Kiwi, Erdbeere, Pflaume, Ananas usw. soll sich jeder gut merken. Auch das Kind in der Mitte soll sich die zugeteilten Früchte gut einprägen.

Spielablauf:

Der Spielleiter ruft laut den Namen einer Frucht. Das Kind in der Mitte soll nun mit der Zeitung demjenigen Kind auf ein Knie tippen, dem dieses Früchtchen zugeordnet wurde. Es sei denn, dieses Kind hat erkannt, dass es gemeint ist und ruft schnell den Namen einer anderen Frucht.

Das heißt also für alle sitzenden Kinder: Sie müssen erstens erkennen, dass sie gemeint sind und zweitens sehr schnell eine andere Frucht aufrufen, ehe das Kinder in der Mitte mit der Zeitung sein Knie berührt.

Die Frucht, die nun neu aufgerufen wurde, muss jetzt wiederum eine andere Frucht aufrufen, ehe die Zeitung ihn berührt. Und so weiter und so fort.

Ein super gutes Gedächtnistraining, vor allem für den Partygast in der Mitte des Stuhlkreises.



Ich packe meinen Koffer

Dies ist ein sehr lustiges Gedächtnisspiel. Wer es schon einmal in geselliger Runde gespielt hat, wird das bestätigen können. Es ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Dieses tolle Partyspiel kann überall durchgeführt werden: in einem Partyraum, auf einer Wiese oder bei einer Bahnfahrt. Dabei ist es schon sehr verwunderlich, was die Leute in Ihrem Koffer alles mit in den Urlaub nehmen :-)

Zur Durchführung:

Die Partygäste sitzen im Kreis - oder zumindest mit den Gesichtern zugewandt in der Nähe -beisammen. Einer beginnt mit dem Spruch: „Ich packe meinen Koffer für den Urlaub und nehme folgendes mit:“

Mit diesem Standard-Satz soll dann übrigens jeder Teilnehmer beginnen. Der Erste gibt nun einen Gegenstand an, den er für seinen Urlaub mit in den Koffer packen möchte. Das können auch lustige Dinge sein, die man niemals mitnehmen würde oder die gar nicht in den Koffer passen. Umso lustiger wird das Spiel.

Die Schwierigkeit dieses Geburtstagsspieles besteht nun darin, alles von seinem Vorgänger zu wiederholen und dann eine eigene neue Wortgruppe für eine mitzunehmende Sache dranzuhängen.

Also der Erste sagt z.B..: „Ich packe meinen Koffer für den Urlaub und nehme folgendes mit: Besen, Handfeger und Kehrblech“

Der nächste muss das wiederholen und erweitern: „Ich packe meinen Koffer für den Urlaub und nehme folgendes mit: Besen, Handfeger und Kehrblech, ein aufgepustetes Schlauchboot“

Und so geht es weiter, bis dann jemand dran kommt, der es nicht mehr schafft, alle vorher aufgezählten Dinge wiederzugeben.

Wer dieses tolle Partyspiel mehrmals spielt, trainiert auch unmerklich sein Gedächtnis.



Wer ist wer? Das lustige Fotoraten

Dieses unterhaltsame Spiel ist eher etwas für größere Kinder, Jugendliche oder Erwachsenenpartys (z.B. bei einer Betriebsfeier, wo Leute zusammentreffen, die sich nicht aus der Kindheit kennen).

Sie können vorbereitend schon bei den Partyeinladungen berücksichtigen, dass jeder 1 bis 3 Babyfotos oder Bilder aus seiner frühen Kindheit mitbringen soll. Diese werden zu Partybeginn in neutrale Briefumschläge gepackt und gut vermischt.

Jeder Gast, der ein Foto mitgebracht hat, darf an diesem schönen Partyspiel teilnehmen.

Alle Mitspieler setzen sich im Kreis zusammen. Jeder erhält einen der Foto-Umschläge. Nun geht es der Reihe nach. Der Erste darf seinen Umschlag öffnen und muss nun erraten, welcher der beteiligten Gäste auf dem frühen Foto zu erkennen ist.

Wenn er meint, die Person erraten zu haben, steht er auf und geht zu ihr oder ihm hin. Hat er Recht, darf er weiter mitspielen. Ansonsten scheidet er aus. Die anderen Spieler dürfen das Foto aber nicht sehen, weil man in der nächsten Spielrunde die Umschläge wieder neu mischt und unregelmäßig verteilt.

Erst nach dem Spiel könnte man (eventuell unter Nutzung eines Projektor) allen die Fotos zeigen, und jeder Abgebildete kann evtl. eine Anekdote zu diesem Bild liefern oder beschreiben, in welcher Situation das Foto gemacht wurde.



Das große Schnüffeln

Dieses kleine Ratespiel nutzt unser Geruchssinnesorgan, die Nase, welche bei dieser Geburtstagseinlage schon mal etwas beschmutzt oder verschmiert werden kann :-)

Das Kind, das an der Reihe ist, erhält nun die Augen verbunden. Anschließend hält man ihm einen Teller mit einer darauf befindlichen Frucht, einer Pflanze oder einem anderen Gegenstand mit typischem Geruch unter die Nase. Er oder sie soll erraten, worum es sich handelt.

Eine Menge Dinge stehen für dieses Spiel zur Auswahl. Das beginnt bei Gewürzkräutern aus dem Garten bis hin zu Schokocreme oder einem Turnschuh :-)

Wer es erraten hat, darf sich wieder ein Ding aus dem vorbereiteten Repertoire auswählen und einem Spieler seiner Wahl zum Erraten unter die Nase halten.

Als Vorbereitung zu diesem Partyspiel ist es am besten, wenn Sie in einem verborgenen Raum – z.B. in der Küche oder im Keller – auf einem Tablett schon Vielerlei mit prägnantem Geruch zusammenstellen.

Achtung ! Hinterher das Lüften des Partyraumes nicht vergessen!

Es handelt sich bei richtiger Anwendung aber auch um ein pädagogisch wertvolles Spiel, wenn die Kinder z.B. die Gerüche von Kräutern, Früchten und Pflanzen erraten sollen.



Das große Musik-Rätselraten

Ein Kind soll ein von ihm selbst gewähltes Lied pfeifen, summen oder mit den Händen auf den Tisch klopfen. Und die anderen müssen dann den Titel des Liedes oder wenigstens die Gruppe oder den Sänger nennen. Wer es erraten hat, darf sich selber ein neues Lied ausdenken.

Das ist wieder ein schönes Spiel zur Auflockerung einer Kinderdisko.

Eine andere Variante dieses Ratespiels wäre es, wenn ein Kind den Anfang eines bekannten Volksliedes oder Schlagers mit deutschem Text sing. Wer es fortsetzen kann, der darf sich als neuer Spielleiter einen eigenen Liedanfang ausdenken.

Ein Beispiel der 2. Variante: Das Kind singt: „Lustig ist das Zigeunerleben…“ Und wer jetzt so schnell wie möglich ruft: „Faria faria ho!“ hat gewonnen.

Natürlich kann man auch bekannte englische Hits nehmen. Vor allem die Größeren kennen deren Text manchmal besser als bei deutschen Liedern.



Das Pantomimenspiel

In diesem Spiel sind schauspielerische Fähigkeiten gefragt. Ein auserwähltes Kind darf nach vorn kommen bzw. in den Kreis treten und soll jetzt eine Tätigkeit oder einen Beruf erklären – und das vollkommen ohne Worte – nur durch Mimik und Gestik.

Das Kind, das es erraten hat, darf den Pantomimen ablösen und sich selber etwas ausdenken. Einfallsreichtum ist gefragt!

Hier möchten wir Ihnen nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten geben. Die Kinder nehmen für gewöhnlich Tätigkeiten aus ihrem Umfeld wie Berufe der Eltern oder erlebte Dinge.

Beispiele für Tätigkeiten:
Autofahren, Klavierspielen, Einkaufen, Baby wickeln, Staub wischen, Teppich saugen, Möbel zusammenbauen, Straße kehren, Fenster putzen, Schnee schieben, Feierabend machen, 1. Hilfe, Streit mit jemandem, Hausaufgaben machen, ein Geschenk verpacken, sich verlieben, alle möglichen Sportarten wie Fußball spielen, Tischtennis, Handball, Basketball, Boxen, Stufenbarren, Speerwurf, Hochsprung usw.

Beispiele für Berufe:
Friseur, Lehrer, Schuster, Fliesenleger, Maurer, Polizist, Arzt, Pilot, Koch, Schneider, Schuster, Zimmermann, Lehrer, Putzfrau, Schaffner, Tänzer, Reporter, Kellner, TV- Moderator, Schornsteinfeger, Bankangestellter usw.

Man kann das Spiel in Abhängigkeit vom Alter der Kinder und Jugendlichen auch abwandeln, indem man Filme erraten lässt. Einige wie „Titanic“, „Die drei Musketiere“ „Schneewittchen“ oder „Nachts im Museum“ sind verhältnismäßig leicht zu erraten. Man sollte aber solche Movies wählen, die alle kennen oder die gerade im Kino laufen.

Noch anspruchsvoller ist es, Redewendungen nachzuspielen wie „jemanden übers Ohr hauen“, „einem etwas aus der Nase ziehen“, „die Zähne fletschen“, „sich etwas aus den Fingern saugen“, „um den Brei herumreden“ usw. Sie können sich hier gut vorbereiten, indem Sie im Netz einfach nach Redewendungen suchen und sich welche notieren. Diese Liste kann man den Kids und Teenagern dann zur Verfügung stellen, denn für gewöhnlich fällt einem auf Anhieb nichts ein.

Wer des Öfteren Kinder zu betreuen hat oder dies sogar beruflich macht, kann sich für solche Spiele kleine Karteikärtchen anfertigen, die er dann immer schnell bei der Hand hat.



Die geheimnisvolle Verkleidung

Vielleicht haben Sie auf ihrem Kindergeburtstag einen Überraschungsgast eingeladen. Dann ist diese Partyeinlage eine schöne Möglichkeit, ihn zu präsentieren:

Alle Kinder müssen den Partyraum verlassen. Der geheimnisvolle Gast wird evtl. durch einen nicht einsehbaren Hintereingang in den Partyraum geführt. Dort helfen die Eltern und Großeltern, diesen Jungen bzw. dieses Mädchen zu verkleiden.

Es kann auch ein Erwachsener sein, den alle kennen. Wie wäre es, wenn Sie einmal Ihren Lehrer oder die Kindergärtnerin fragen, ob sie sich für diesen Spaß hergibt - eine schöne Gelegenheit für diese Bezugspersonen, dem Geburtstagskind zu gratulieren.

Der Überraschungsgast wird jetzt mit allen möglichen Kleidungsgegenständen kostümiert. Tücher, Hüte, Umhänge, Pappnasen…alles ist möglich. Einzige Anforderung ist, dass derjenige noch genügend Luft bekommt.

Auch die wahre Körpergröße kann verschleiert werden, indem derjenige bzw. diejenige auf einen Stapel aus Büchern oder einen kleinen Hocker steigert, oder sich hinkniet bzw. hinsetzt, was bei einem sehr weiten Umhang auch nicht so schnell zu sehen ist.

Die Kinder werden hereingeholt. Mama oder Papa betätigen sich als Showmaster und lassen sich eine spektakuläre Geschichte einfallen, wen sie da angeschleppt haben. Dann sind die Kids dran, zu erraten, wer wirklich dahinter steckt. Nach der Entlarvung ist die Stimmung riesengroß. Der neue Gast wird dann gleich zum Kaffee eingeladen. Er wird aber sicher erst ins Bad gehen müssen, um seine Frisur zu richten :-)



Das lustige Geschenke erraten

Das Geburtstagskind wird am Anfang der Party mal für etwa 10 Minuten aus dem Raum geführt. Es kann ja in dieser Zeit der Mutti bei der Vorbereitung des Kaffeetrinkens helfen.

Alle anderen Partygäste verstecken jetzt im Partyraum ihr mitgebrachtes Geschenk. Natürlich kann dieses Spiel auch im Freien durchgeführt werden, wenn das Wetter mitspielt.

Sind alle fertig mit Verstecken ? Dann wird das Geburtstagsgeschenk hereingeholt. Dieser wird sich fühlen wie zu Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen, denn es darf jetzt die Geschenke suchen. Wenn es eines gefunden hat, darf es erraten, von wem es ist.

Das ist mal eine andere spielerische Methode des Geschenke-Überreichens.



Wer ist der Schattenmann?

Dieses spannende Spiel ist sehr gut für Gruselpartys geeignet, weil es um Dunkelheit und Schatten geht. Es lässt sich in einem abgedunkelten Partyraum oder im Freien in der Abenddämmerung durchführen.

Ein altes Bettlaken wird als Leinwand aufgespannt. Vielleicht können Sie diese ja zuvor nutzen, um einen Film per Beamer drauf zu projizieren. Jetzt geht es aber nicht um Filmgestalten, sondern um echte Gespenster.

Eine Person wird nun - für die anderen Kinder nicht sichtbar - von hinten zur Leinwand geführt und bestrahlt, so dass vorn auf der Zuschauerseite nur der Schatten auf dem weißen Laken zu sehen ist. Die Kinder dürfen jetzt Erraten, um wen es sich handelt. Ist das etwa ein besonderer Überraschungsgast? Damit es nicht ganz so leicht wird, können Sie diese Person etwas verkleiden, beispielsweise durch einen Hut, eine Pappnase oder einen ausgestopften Bauch.

Das Spiel ist erweiterbar, indem ein bekanntes Kind hinter das Laken geht und nun bestimmte Filme, Szenen, Redewendungen oder Ähnliches darstellt, die zu erraten sind. Auch wäre es eine Nummer kleiner möglich, indem man nur mit den Händen bestimmte Tiere oder Figuren nachahmt. Plötzlich wollen alle hinter der Leinwand üben, um zu sehen, ob sie es auch so gut können. Warum auch nicht?



Ein spannender Kinderkrimi

Hier haben wir ein Partyspiel, dass sich ausgezeichnet auf einer Detektiv Mottoparty durchführen lässt.

An die Kinder werden Zettel verteilt, auf denen jeder eine Rolle in diesem Geburtstagsspiel zugewiesen bekommt. Ein Kind ist der Detektiv und muss den Raum verlassen.

In der restlichen Gruppe hat ein Teilnehmer einen Zettel erhalten, auf dem das Wort „Mörder“ steht. Bei allen anderen ist „Tänzer“ niedergeschrieben. Niemand darf dem anderen sagen, welche Person er darstellt.

Jetzt wird das Licht ausgemacht. Der Mörder muss jetzt im Dunkeln heimlich einen Tänzer anstubsen. Dieser schreit und ahmt ein ermordetes Opfer nach. Wenn der Fußboden sauber ist, z.B. ein Teppich da liegt, darf er auch umfallen.

Das war das Signal für den Detektiv, der sofort zur Stelle ist und das Licht anmacht (also Licht in das Dunkel bringt). Er wird jetzt alle Anwesenden interviewen, ob diese ein Alibi haben oder sonst etwas bemerkten. Er weiß ja bis zu diesem Zeitpunkt nicht, wer den Zettel mit der Aufschrift „Mörder“ bekommen hat.

Natürlich sind alle unschuldig und reden sich durch die tollsten erfundenen Alibis heraus. „Ich war gerade in der Schule zum Elternabend und bin danach noch ins Restaurant essen gegangen…“ Ich habe geschlafen und etwas Schönes geträumt…“ usw.

Der Mörder hat die Aufgabe, bei seiner Alibi-Beschreibung ein Verb doppelt zu benutzen. Das wurde allen Kindern schon vor dem Spiel mitgeteilt. Und der Detektiv muss höllisch aufpassen, damit er diesen versteckten Hinweis erkennt.

Der Mörder sagt also z.B.: Ich habe ein Eis gegessen, danach war ich Einkaufen, habe einen Film im Kino gesehen, dabei eine große Tüte Popcorn gegessen und war dann erst um Mitternacht wieder zu Hause.

Um die Sache zu erschweren, kann man auch festlegen, dass nicht unbedingt die selben Wörter zweimal genommen werden müssen, sondern zwei synonyme Wörter ,die dasselbe beschreiben: essen, gegessen, fressen, naschen, speisen, Nahrung zu mir nehmen…

Ist der Mörder so entlarvt worden, darf er jetzt in der nächsten Runde Detektiv spielen. Ansonsten muss der „Alte“ Detektiv nochmal raus und darf erneut sein Glück versuchen.



Ein Alien kehrt zurück

Bei diesem Spiel darf ein Kind sich als Alien verkleiden. Es genügt vielleicht auch andeutungsweise eine Badekappe mit 2 Antennen aus Strohhalmen aufzusetzen.

Es berichtet nun seinen Landleuten von seiner Reise zur Erde und was er dort alles für merkwürdige Dinge erblickt hat.

Das „Alien“ hat also die Aufgabe, Dinge, die uns hier auf der Erde als alltägliche Gegenstände bekannt sind, mit anderen Worten zu umschreiben, ohne deren Namen zu nennen. Die Kinder sollen erraten, worum es sic handelt.

Beispiel: „Die Menschen haben da so komische Wollsäcke, die sie morgens über ihre Gliedmassen streifen und abends wieder abnehmen…“ Wer jetzt laut „Socken“ oder Strümpfe“ ruft, hat einen Punkt ergattert.

Man kann auf diese Art und Weise auch Haushaltsmaschinen und alles Mögliche vom Aussehen und Verwendungszweck her beschreiben. Allein diese Formulieren sind manchmal schon zum Lachen, vor allem, wenn dann die Auflösung erfolgt.

Ein ideales Rätselspiel für Ihre Mottoparty zum Thema Weltraum.



Ein altes Familienfoto

Wer ein schönes Gedächtnistraining sucht, ist mit diesem Geburtstagsspiel bestens bedient. Es handelt sich hier sozusagen um ein lebendiges Suchbild.

Ein Kind muss den Raum verlassen und die anderen stellen sich so auf, als wollte ein Fotograf jetzt ein Familienfoto schießen. Wenn jeder seinen Platz und seine Haltung mit dem gewählten Gesichtsausdruck (lächeln, traurig, böse, betrunken gucken) eingenommen hat, darf das Kind reinkommen und soll sich nun das Gemälde bzw. Foto gut einprägen.

Nachdem es erneut den Partyraum verlassen hat, wird an der Gruppierung nur eine Veränderung vorgenommen. Man könnte Personen vertauschen, eine dazu nehmen oder entfernen. Auch bestimmte Gegenstände könnte man aufnehmen, weglegen oder anders halten.

Je nach Alter kann man auch den Schwierigkeitsgrad anpassen. Bei älteren Kids und Teenagern genügt es manchmal schon, aus dem lächelnden Kind ein böse dreinblickendes Kind zu machen.

Die anderen „Fotomodelle“ sollen aber - wenn es geht – genauso stehen bleiben, wie beim ersten Mal.

Jetzt darf das Kind schnell wieder hereinkommen und erraten, was sich geändert hat. Hat er oder sie es richtig geraten, gibt es einen schönen Preis bzw. ein schönes Mitgebsel. Wenn er es nicht rausbekam, geben Sie ihm bestimmt noch einen zweiten Versuch.



Das berühmte Bücherschnüffeln

Hoffentlich kennen Ihre Partygäste dieses „Ratespiel“ der besonderen Art noch nicht. Sie legen verschiedene Bücher auf den Tisch. Das kann ein Lexikon, ein Telefonbuch, ein Krimi, ein Kochbuch oder ein Bilderbuch sein.

Derjenige, der für dieses tolle Spiel von Ihnen ausgewählt wurde, darf an allen diesen Büchern schnüffeln und soll sich deren Geruch einprägen. Gerne können Sie auch die Bücher mit einem speziellen Geruch versehen, also mit Parfüm einsprühen oder bestimmte Kräuter oder Teesorten reinlegen, den Schutzumschlag mit Lackfarbe anmalen usw.

Wenn das Kind meint, sich alle Gerüche eingeprägt zu haben, dann werden ihm die Augen verbunden. Alle Bücher liegen nebeneinander auf dem Tisch, nur dass jetzt auf der abwischbaren Tischdecke (empfehlenswert) unbemerkt eine flache Schüssel Wasser zwischen den Büchern platziert wurde

Das Kind soll jetzt durch Hinüberbeugen über die einzelnen Bücher diese am Geruch erkennen, bis er plötzlich seine Nase in der Wasserschüssel wiederfindet. Anstelle eines Buches stand nun eine Schale mit kühlem Nass da!

Durch einen kleinen Schubser kann man diesen Effekt noch erhöhen. Also entpuppt sich das schöne Rätselspiel plötzlich als Geburtstagsscherz. Alle lachen – das ist sicher!

Nebenbei bemerkt ist dieses Spiel auch ohne Wasser als Gerüche-Raten durchführbar. Zum Beispiel können die kleinen Detektive auf einer Detektiv-Mottoparty so ihren Spürsinn schulen oder auf die Probe stellen.



Das lustige Babyfüttern

Einem freiwilligen Kind mit großem Appetit werden die Augen verbunden. (Wenn bekannt ist, dass jemand unter Speisen-Allergien leidet, sollte man diesen lieber nicht nehmen).

Vorzubereiten sind alle möglichen Früchte wie Himbeeren, Erdbeeren, Johannesbeeren, Brombeeren, Kirschen (entkernt), aber auch zerkleinerte Äpfel, Apfelsinen- und Mandarinen-Segmente, Wassermelonen-Stücke, Bananenscheiben usw… Genauso kann man auch Rosinen, Schokoladenstücke, Gummibärchen verwenden! Kurz gesagt, alles was sich in Ihrer Küche auftreiben lässt.

Vielleicht planen Sie für Ihre Kindergeburtstagsparty einen bunten Obstsalat, dann haben Sie ja sowieso mehrere Früchte im Hause. Oder sie verfügen über einen Garten, in dem die Früchte zur Zeit der Geburtstagsparty oder des Kinderfestes reif sind.

Zurück zu dem Kind mit verbundenen Augen, das sicher schon mit knurrendem Magen am Tisch sitzt: Diesem werden jetztdurch jemand Anderen, evtl. unter Zuhilfenahme eines Löffels nacheinander einzelne Stücke der gewählten Frucht in den Mund gesteckt und er soll erraten, worum es sich handelt.

Am besten, sie planen dieses Spiel nicht direkt nach dem Kaffeetrinken oder Abendessen ein, kurz davor wäre OK, dann können die Rester des Früchte-Buffets unter allen aufgeteilt werden.



Das Bilderrätsel

Dieses lustige Bilderraten ist mit viel Action verbunden. Deshalb wählen wir zwei Kinder aus, die in dieser Richtung etwas abkönnen.

Die Zweikämpfer stehen sich jetzt gegenüber, etwa mit einem Meter Abstand. Jeder von ihnen erhält ein Bild. Das kann ein A4 Blatt sein, auf dem ein bestimmtes Tier oder andere Dinge, wie ein Fahrrad, ein Auto, ein Smilie oder Ähnliches aufgemalt oder aufgeklebt wurden. Man kann es sich auch einfacher machen, indem man nur das Wort für solche zu erratenden Sachen aufschreibt.

Durch das A4 Blatt werden mit einem Locher zwei Löchlein hinein gestanzt, durch die ein etwa 1 Meter langes Band oder eine Schnur gezogen wird. Jedes der beiden Kinder hält nun sein Blatt an den zwei Stricken fest, so dass das Bild nur hinter seinem Rücken sichtbar ist. Dort sollte es sich allerdings schon auf der Außenseite befinden.

Der Gegenüber kann das Bild in diesem Ruhezustand nicht sehen. Aber ab dem Startsignal soll jetzt jeder der Beiden versuchen, hinter dem Rücken des Anderen zu schauen. Wenn er das Bild oder die Schrift gelesen hat und das lauthals richtig verkündet, ist er Sieger.

Junge Ringer und Judokämpfer sind hier klar im Vorteil. Als Unterlage empfiehlt sich eine alte Matratze oder eine Sportmatte. Eventuell leihen Sie sich für Ihre Kinderparty zum Kindergeburtstag sowieso eine Hüpfburg aus. Dann lassen Sie die Beiden doch darin Aufstellung nehmen. Idealer geht’s nicht.