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<font color="#0093dd">Geburtstagsspiele für drinnen</font>

 
Reise nach Jerusalem

Dieses Geburtstagsspiel ist mittlerweile ein Klassiker, der nachwievor sehr viel Spaß macht.

Dazu werden in der Mitte des Partyraumes oder auf der Tanzfläche mehrere Stühle mit den Rückenlehnen aneinander aufgestellt. Es muss unbedingt ein Stuhl weniger als Teilnehmer sein.

Wenn jetzt vom DJ die Musik gespielt wird, laufen alle Kinder langsam um diese Stuhlreihe herum. Stoppt die Musik, hat sich jeder Spieler einen Stuhl zu suchen und sich schnell hinzusetzen. Wer keinen Stuhl findet, scheidet aus.

Ein Schiedsrichter sorgt dafür, dass es keinen Streit gibt. Sitzen wirklich mal zwei Kinder auf einem Stuhl, kann man die Runde kulanterweise auch weiterlaufen lassen, ohne dass jemand ausscheidet.

Wenn also nach der ersten Spielrunde ein Kind ausgeschieden ist, muss auch ein Stuhl entfernt werden. Dann geht es mit neuer Musik zur zweiten Runde.

Das Ganze wird so lange fortgesetzt, bis nur noch zwei Kinder und ein Stuhl übrig sind. Wer von beiden nach dem Aussetzen der Musik den Stuhlplatz erobert, ist Sieger.



Das große Mampfen

Das ist zwar kein Spiel, bei dem es am Ende einen Gewinner und einen Verlierer gibt, aber es macht trotzdem unwahrscheinlichen Jux, was schon auf vielen tollen Kindergeburtstagen für Stimmung gesorgt hat:

Ein Kind soll gefüttert werden. Dieses setzt sich auf einen Stuhl und bekommt zum Schutz der Kleidung einen Umhang bzw. „Sabberlatz“.

Einem anderen Partygast werden die Augen verbunden. Dieser soll sich genau hinter dem sitzenden Kind knien und ihm seine Arme zum Essen leihen. Dazu steckt er seine Arme von hinten durch die Achselhöhlen des sitzenden Kindes.

Von vorn sieht es jetzt so aus, als wären das die Arme des vorderen Kindes. Um so lustiger wirkt es, wenn er beim Essen dann seinen Mund nicht trifft.

Auf spitzes Besteck ist hier aus naheliegenden Gründen zu verzichten.



Das Trinkhalmspiel

Diese Variante des berühmten Trinkhalmspieles bzw. Strohhalmspieles wird mit Blättern, also Laub von den Bäumen, gespielt. Fall es noch kein Herbst ist und man keine grünen Blätter vom Baum oder Strauch rupfen möchte, geht es auch mit Papierschnipseln. Leckermäuler kennen dieses Spiel vielleicht schon in der Smarties-Variante.

Zur Durchführung:

Jeder Teilnehmer erhält eine Schüssel und einen Trinkhalm. Auf einem etwas ausgebreiteten Haufen liegen die vielen Blätter bzw. Schnipsel.

Wenn der Schiedsrichter das Spiel eröffnet, sind in der zur Verfügung stehenden Zeit allein durch Ansaugen mit dem Strohhalm so viele Blätter wie möglich in die Schüssel zu bekommen. Wer nach Ablauf die meisten Blätter in seinem Behälter hat, ist natürlich der Sieger.

Entscheiden Sie live, wie viele Minuten Sie Zeit geben. Das hängt auch vom Alter der Jungen und Mädchen ab.



Hier geht’s um die Wurst!

Im wahrsten Sinne des Wortes! Sie nehmen einen Partyspieß. Dieser sollte aber am einen Ende nicht zu spitz sein und am anderen Ende eine Öse besitzen.

Durch das Ösen-Loch wird ein etwa 1,5 bis 2 Meter langer Bindfaden gefädelt. Den Spieß am Faden wirft man über eine stationäre Wäscheleine. Ein Erwachsener kann nun durch Ziehen am Faden die Höhe des Spießes variieren.

Nun fehlt nur noch die leckere Wurst, um die es hier sprichwörtlich geht. Köstliche Wurststücke werden auf den Spieß gesteckt und fertig. Das Partyspiel der besonderen kulinarischen Art kann beginnen:

Ein Spieler (wahlweise mit verbundenen Augen oder nicht) muss nun versuchen, mit dem Mund die Wurst zu schnappen. Die Hände soll er hinter dem Rücken verschränken.

Wenn er es geschafft hat, ist der nächste dran. Welche Gaudi! Nur der Hund guckt neidisch. Geben Sie ihm doch ruhig auch ein Stück :-)



Das Krümelmonster-Spiel

Die große Frage bei diesem Partyspiel für Kinder lautet: Wer hat den Keks aus der Büchse stibitzt?

Alle Kinder stellen sich im Kreis auf. Das Kind, das beginnen darf, klatscht sich abwechselnd in die Hände und danach immer mit den Händen auf die Schenkel. Dabei ruft er im Rhythmus: „ Wer hat den Keks aus der Dose stibitzt? Tina hat den Keks aus der Dose stibitzt!“ (immer einen anderen Kindernamen seiner Wahl einsetzen).

In diesem Fall antwortet die Tina: „Wer ich etwa?“ Und der 1. Mitspieler sagt wieder: „Ja Du!“

Darauf die Tina: „Auf keinen Fall!“. Der 1. Spieler fragt: „Na wer dann?“

Und die Tina fängt wieder von vorne an, fragend an alle Kids gerichtet: „Wer hat den Keks aus der Büchse stibitzt?“

Dieses Spiel trägt zur Auflockerung bei. Außerdem müssen sich die Kinder diesen kurzen Dialog einprägen. Es ist ein schönes Klatschspiel.



Das klassische Klatschspiel:

Hier stellen sich die Kinder wieder im Kreis auf. Ein Kind, eventuell das Geburtstagskind darf beginnen.

Der Spielablauf geht folgendermaßen. Der Beginner klatscht mit beiden Händen – und richtet dabei die Spitzen seiner Hände exakt in die Richtung eines anderen Kindes. Die Kinder müssen sich vorstellen, dass sie mit dem Klatschen einen Ball abwerfen. Wenn dieses andere Kind erkannt hat, dass es gemeint ist (denn der Ball fliegt ja nicht in echt, sondern nur in der Phantasie durch dieses Klatschen), muss es sich blitzschnell ein anderes Kind aussuchen und diesem in der gleichen Art und Weise zuklatschen.

Das Besondere an diesem Geburtstagsspiel ist, dass es auf Konzentration und Reaktionsschnelle ankommt. Es gibt zwar keinen Sieger wie sonst üblich. Aber es macht Spaß und trägt zur Auflockerung bei.



Das Smarties-Spiel

Ein Kind muss den Raum verlassen. Auf dem Tisch liegen verschieden gefärbte Smarties. Es können aber auch Gummibären oder andere schnell essbare Süßigkeiten sein. Unter Abwesenheit des einen Jungens oder Mädchens wird vom Spielführer ein Smartie mit einem Zauberstab berührt. Alle Kinder müssen sich merken, dass dieses Smartie jetzt verzaubert ist.

Nachdem das Kind wieder reingeholt wurde, soll es nun so viele unverzauberte Smarties wie möglich erraten und mit dem Finger berühren. Diese darf er oder sie auch gleich essen (oder behalten). Wenn jedoch die verzauberte Süßigkeit gewählt wird, muss er aufhören und ein anderes Kind verlässt den Raum, um genau so fortzufahren.



Süße Schokoküsse

„Wer es noch nicht kann, der lernt jetzt küssen!“ So könnte eine humorvolle Einleitung zu diesem lustigen Geburtstagsspiel lauten, bei dem wohl kein Auge trocken bleibt – vor Lachen natürlich.

Sie benötigen mehrere der begehrten Schokoküsse. Zwei Kinder nehmen an einem Tisch gegenüber Platz. Sie müssen ihre Hände hinter dem Rücken verschränken. Auf einem Teller vor ihnen liegt nun je ein Schokokuss.

Die Aufgabe kann sich jeder denken: Die Kids müssen nun den Schokokuss vollkommen verschlingen. Wer zuerst fertig ist, hat gewonnen.

Das Spiel sollte nicht unbedingt nach dem Kaffeetrinken durchgeführt werden, sondern zu einem Zeitpunkt, wo die Kids noch Appetit haben.

Anstelle des Schokokusses kann es auch eine Banane oder eine andere Leckerei sein.

Vergessen Sie nicht, die Mitspieler mit ihren verschmierten Schokoladenmündern hinterher zu fotografieren.



Das geheimnisvolle Paket

Sie als Kinderparty-Planer haben bei diesem folgenden Geburtstagsspiel-Klassiker ein bisschen Vorbereitungsarbeit, wobei Ihnen natürlich das Geburtstagskind mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Es gibt mehrere Varianten von diesem lustigen Partyspiel. Wir haben eines ausgewählt, bei dem die Kids nicht nur Süßigkeiten in sich hinein stopfen, sondern sich das erst verdienen müssen.

Zur Vorbereitung: Eine Tafel Schokolade ist in mehrere Schichten Zeitungspapier einzuwickeln, wobei nach jeder Schicht rundherum wie bei einem Geschenk ein kleines Geschenkband oder Bindfaden gewickelt und mit einer lösbaren Schleife versehen wird.

Wie viele Schichten sie wählen, bleibt ihnen überlassen. Es sollte zumindest eine machbare Aufgabe werden, so dass die Kinder irgendwann den Kern des Paketes erreichen.

Nun wird rundeherum im Uhrzeigersinn gewürfelt. Das Geburtstagskind darf anfangen. Wer zuerst eine 6 hat, muss sich schnell einen Schal, eine Mütze und ein paar dicke Winterhandschuhe anziehen. Dann darf es ausschließlich mit einem Messer und einer Gabel versuchen, das Paket zu öffnen.

In der Zwischenzeit würfeln die anderen aber schnell weiter, um ihm so wenig Zeit wie möglich zu lassen. Wenn wieder einer eine 6 hat, muss der erste Spieler aufhören und dem nächsten Kind seine Spezialkleidung zur Verfügung stellen.

Und so geht es lustig weiter. Kleine Bemerkung am Rande: Wenn unter Ihren Gästen bei einem Kind Läuse vorkamen, dann lassen sie dieses Spiel lieber weg oder dieses Kind wird zum Schiedsrichter befördert.



Das Pudding-Spiel

Und wieder gibt es etwas Leckeres zu Naschen. Diesmal brauchen Sie 2 Becher Pudding. Es kann auch Joghurt sein.

Zur Durchführung setzen sich 2 Kinder auf je einem Stuhl so gegenüber, dass Sie mit den Händen jeweils den Mund des Anderen erreichen können. Jetzt werden ihnen die Augen verbunden. Dazu geht ein Schal, ein Geschirrtuch oder – wer hat -eine lichtdichte Pinatamaske. Außerdem ist zum Schutz der Kleidung von jedem Mitspieler vorher ein Umhang anzulegen. Das kann ein altes Hemd vom Papa sein.

Jedes Kind bekommt nun einen Becher Pudding gereicht, bei dem bereits die Folie abgezogen wurde. Außerdem gibt es einen kleinen Löffel für jeden.

Die Aufgabe lautet nun, den anderen zu füttern, während man selber von diesem gefüttert wird!

Es ist gar nicht so einfach, seine Bewegungen zu koordinieren. Der Rest der Partymeute und die Mitspieler haben dabei eine Menge zu lachen und der Fotoreporter ziemlich coole Fotomotive.



Das lustige Tuchspiel

Für dieses gesellige Kinderspiel werden bunte Tücher benötigt, so viele, wie Kinder an dem schönen Geburtstagsspiel teilnehmen. Alternativ geht es auch mit Papierservietten. Diese sind ja auch recht stabil und reißen in trockenem Zustand relativ schlecht. An diesem Beispiel sehen Sie übrigens auch, dass man recht schnell mit einfachen Hilfsmitteln lustige Partyspiele improvisieren kann. Man muss sich vor der Kinderparty oder dem Kindergeburtstag nur ein paar Gedanken machen oder bei uns nachlesen :-)

Jedes Kind steckt sich ein Tuch hinten in den Hosen- oder Rocksaum. Mädchen mit Kleidern können sich die Servietten oder das Tuch auch oben in den Kragen stecken. Bei allen Kindern sollten die Tücher etwa gleich weiter herausschauen. Dafür ist der Schiedsrichter zuständig.

Nach dem Startsignal muss jetzt jedes Kind versuchen, bei anderen Kindern das Tuch heruaszuziehen und sich anzueignen – und das ohne seine eigenes Tuch zu verlieren.

Wer ohne Tuch da steht, scheidet aus. Das Kind mit den meisten Tüchern, oder derjenige der übrig bleibt, hat gewonnen.



Das Kennenlernspiel

Wenn auf Ihrer Kinderparty Gäste aus verschiedenen Bereichen wie Kindergarten, Nachbarschaft oder Verwandtschaft anwesend sind, besteht anfangs immer eine kleine Hemmschwelle. Das liegt auch schon daran, dass man nicht einmal die Namen der anderen kennt, um sie anzusprechen. Mit diesem Spiel überwinden Sie solche Hürden schnell.

Alle Kinder sitzen im Kreis (bzw. am Kaffeetisch im Viereck ). Jeder Partygast soll sich nun zu seinem Vornamen ein Adjektiv ausdenken, mit dem er sich selber beschreibt. Das kann eine Charaktereigenschaft sein oder auch nur etwas zur äußeren Beschreibung. Einzige Forderung: Dieses Adjektiv muss mit demselben Buchstaben beginnen wir der Vorname. Beispiel: Die kleine Klara, der pfiffige Peter, die schnelle Susi… Bei Vornamen mit „Y“ wie „Yvonne“, sei als Adjektiv auch eines mit „I“ erlaubt: Beispielsweise „Die intelligente Yvonne“.

Auf diese Weise fängt nun z.B. das Geburtstagskind an: „Ich bin der freche Florian!“ Der nächste Gast muss nun den Namen seines Vorgängers wiederholen und seinen anfügen - in folgender Form: „Das ist der freche Florian und ich bin die liebe Luise“…

Wiederum der nächste muss jetzt von allen Vorgängern die Namen aufzählen und wieder seinen eigenen dran fügen: „„Das ist der freche Florian, das ist die liebe Luise und ich bin der jähzornige Jens“

Sie merken schon: Jeder Gast kann sich selber etwas auf die Schippe nehmen, umso lustiger wird das Spiel. Nur aufgepasst: So kann man sich einen bleibenden Spitznamen einhandeln, den man bis ins Erwachsenenalter mit sich herumträgt.

Nach dieser Partyeinlage kennen sich die Teilnehmer alle schon ein bisschen besser und haben auch schon gemeinsam gelacht. Gute Voraussetzungen also für eine coole Partystimmung.



Das lustige Schuhesuchen

Man kann auf einer Kinderparty so viele Dinge spielerisch von den Kids bewältigen lassen. Wollen Sie z.B. ins Freie spazieren gehen, dann können Sie dieses amüsante Spiel nutzen. Allerdings sollten Sie sicherheitshalber die Kinder auffordern, nicht zu ruppig dabei vorzugehen, damit es keine Beschädigung an den Schuhen oder gar Verletzungen gibt.

Das Schöne: Es ist keine Vorbereitung für dieses Geburtstagsspiel nötig. Je nach Lust und Laune kann diese etwas verrückte Partyeinlage durchgeführt werden.

Zum Ablauf: Sie werfen alle Kinderschuhe auf einen Haufen und vermischen diese.

Nach dem Startsignal soll jedes Kind so schnell wie möglich seine Schuhe heraussuchen und anziehen. Der Erste, der seine Schuhe komplett an hat, ist Sieger. So schnell standen Ihre Kinder bestimmt noch nicht fertig angezogen an der Tür!



Das große Ballonstechen

Wenn Sie einen Kindergeburtstag feiern, werden zu dekorativen Zwecken oftmals schöne bunte Ballontrauben aufgehängt, erst recht wenn es sich um eine Ballonparty handelt.

Wenn der Kindergeburtstag zu Ende geht und Sie sich schon Gedanken um das Abdekorieren machen, dann hilft Ihnen dieses tolle Spiel dabei:

Wir benötigen zwei Spieler und zwei Ballontrauben mit gleich vielen Luftballons. Jeder Teilnehmer erhält eine Nadel, die z.B. der besseren Handhabbarkeit am anderen Ende in einem Weinkorken stecken könnte.

Ab dem Startsignal soll jetzt jeder die Ballons seine Traube zum Platzen bringen und zwar so schnell wie möglich. Wer fertig ist, gewinnt dieses lustige Spiel.

Weil sich hier viele Kinder als Teilnehmer melden werden, halten Sie lieber noch ein paar Trauben zusätzlich bereit.



Das große Schokoladen-Mampfen

Das ist ein Spiele-Klassiker, der auf keinem Kindergeburtstag wegzudenken ist. Jedenfalls wird er von den Gästen immer wieder gefordert, und das nicht nur wegen der Schokolade.

Sie benötigen eine Tafel leckerer Schokolade, Silberfolie, einen Würfel, Messer und Gabel sowie einen Teller. Außerdem brauchen wir eine Mütze, einen Schal und 2 möglichst dicke Handschuhe.

Die Schokoladentafel wird in die Alufolie eingewickelt. Das dürfen gerne mehrere Lagen sein, je nachdem wie viel Folie die Mami rausgerückt hat.

In der ersten Runde darf jeder – beginnend beim Geburtstagskind – einmal würfeln. Wer eine 6 erzielt hat, muss sich die Mütze aufsetzen, den Schal umlegen und die Handschuhe aufsetzen. Dann erst darf er mit dem Besteck versuchen, die eingepackte Schokoladentafel freizulegen und sich ein Stück abzuschneiden bzw. zu brechen und in den Mund zu stecken. Das alles nur mit dem Besteck !

Die anderen Kinder würfeln währenddessen zügig weiter, denn sobald wieder einer eine 6 hat, muss dieser sich die Kleidungstücke anlegen und darf sich an die Schokoladenmahlzeit ranmachen. Für das Kind davor ist der Naschvorgang beendet, auch wenn er noch nicht bis zum köstlichen Schokogenuss vorgedrungen ist.



Sturm im Wattebausch

Hoffentlich haben sich alle Kinder vor der Geburtstagsparty schön die Zähne geputzt, ansonsten könnte es bei diesem Spiel peinlich werden. Auch wer kurz zuvor einen Döner gegessen hat, wird sich hier durch seine Knoblauchfahne verraten.

Jedes teilnehmende Kind erhält einen unaufgepusteten Luftballon und einen Wattebausch. Der Spielleiter bzw. Schiedsrichter legt eine Startlinie fest. Für jeden Mitspieler gibt es außerdem einen flachen Teller als Ziel. Diese müssen natürlich alle gleich weit vom Start entfernt sein.

Zur Aufgabe: Ab dem Startsignal sollen die Kinder ihrer Ballons aufpusten und durch Rauslassen der Luft den Wattebausch Stück für Stück vorwärts bewegen. Wenn die ganze Luft aus dem Ballon entwichen ist, darf er wieder aufgepustet werden und mit dem ausströmenden Wind wird man den Wattebausch wieder ein ganzes Stück in Richtung Zielteller bewegen.

Eine kleine abschließende Hürde stellt der Tellerrand dar, welcher ja nicht zu hoch sein sollte. Flache Partyteller aus Pappe genügen dafür. Außerdem wird man den Ballon nochmals doll aufpusten müssen, damit man mit einem kleinen Sturm auch noch diese Hürde überspringen kann.

Der Erste ist Sieger. Wenn ein Ballon platzt, können sie ja kulanterweise einen Ersatzballon geben. Wer den Bausch eines anderen Kindes beeinflusst, sei es durch Pusten oder mit dem Körper, der darf zu seiner Startlinie zurückgehen und nochmal neu loslegen.

Bitte wählen Sie die Entfernung zum Ziel nicht allzu weit, damit sich die Kinder mit dem ständigen Aufpusten nicht verausgaben. 2 bis 3 Meter sollten erst mal genügen.

Und wenn Papa mitmacht, ist Hurrikane Warnstufe 4 angesagt!



Die stille Post

Dieses schöne Kinderspiel veranschaulicht sehr schön, wie im wahren Leben Gerüchte durch Klatsch und Tratsch entstehen.

Alle Kinder sitzen im Kreis zusammen. Wer darf anfangen? Natürlich das Geburtstagskind! Dieses denkt sich einen Spruch oder eine Information aus, die ein bis 3 Sätze lang sein darf. Danach soll er es seinem Nachbarn ins Ohr flüstern. Gehen wir mal davon aus, dass die Laufrichtung im Uhrzeigersinn des Kreises verläuft.

Dieser Nachbar, der eben die Info erhalten hat, soll sich diese gut merken und möglichst unverändert an seinen Nachbarn durch erneutes Flüstern weitergeben. Dieser dann an seinen Nachbarn und so weiter. Wenn eine Runde herum ist, wird der letzte den Spruch verkünden, der als Letztes von der Originalaussage übrig blieb. Dann wird der Erste, also das Geburtstagskind nochmal seinen Originalspruch sagen.

In der Regel entstehen die tollsten Sachen. Also gibt es dabei immer was zu lachen!



Lirum larum Löffestiel

Bei diesem Gruppenspiel kommt es auf die Koordinierung seiner Bewegungen und auf eine schnelle Reaktion an.

Alle Kinder sitzen am Tisch. Das kann vor oder nach einer Mahlzeit geschehen, so dass man die Meute nicht extra zusammentrommeln muss.

Apropos „Trommeln“: Der Spielführer, in der Regel das Geburtstagskind, fängt an mit einem Holzlöffel (Kochlöffel) rhythmisch auf den Tisch zu klopfen, während er schön langsam das folgende Lied singt bzw. folgenden Spruch aufsagt:

„Lirum larum Löffelstiel,
wer nicht viel kann,
der kann nicht viel!“

Alle anderen Kids müssen diese Klopfbewegung nachvollziehen, so als hätten sie auch einen Löffel in der Hand – und zwar mit derselben Hand wie das Geburtstagskind, also links oder rechts.

So weit so gut. Wäre da nicht die Schwierigkeit, nun neben dieser Klopfbewegung der Hand auch noch eine andere Geste rhythmisch nachzuvollziehen: Der Spielführer macht also noch zusätzlich eine Bewegung, die alle sofort synchron übernehmen müssen.

Beispiele: Kopf schütteln, Kinn nach vorn und zurück, mit dem Kopf nicken, fliegende Bewegungen mit dem Ellenbogen, sich mit der anderen Hand im Rhythmus an die Nase fassen usw.

Auch wenn der Spielführer den Löffel plötzlich in die andere Hand nimmt oder diesen an seinen Nachbarn übergibt, müssen es alle Kinder immer so nachmachen, als ob sie auch einen Löffel hätten. Das klingt vielleicht einfach, ist aber gar nicht so einfach – gerade für kleinere Kinder.

Wenn man den Vers gesungen hat, gibt man automatisch den Löffel an das nächste Kind weiter. Wer etwas falsch gemacht hat, muss ein Pfand abgeben. Viel Spaß dabei!



Lach‘ nicht!

Lachen ist ja so gesund! Bei diesem Spiel haben alle einen Riesenspaß, die Mitspieler und die Zuschauer.

Es werden zwei Freiwillige gesucht. Der Eine erhält die (sich noch als schwierig zu erweisende) Aufgabe, nicht zu lachen oder zu grinsen, egal was der Andere macht. Er soll also einfach nur ganz ernst den anderen Spieler anschauen, als ob er gar nichts mitbekäme oder eine echte Spaßbremse sei.

Der aktive Partner jedoch wird jetzt versuchen, durch Grimassen, durch Witzeerzählen oder lustige Gesten und Verrenkungen den scheinbar ernsten Gegner zum Lachen oder wenigstens zum Lächeln zu bringen. Berühren und Kitzeln ist aber verboten.

Es wird auch so ziemlich schnell klappen, dass diese Kinder aus sich heraus prusten und lachend explodieren, weil sie vor Lachen nicht mehr können. Deshalb wählen Sie für den aktiven Part anfangs ein Kind, dass sowieso schon als Klassenkasper oder lustiger Geselle bekannt ist. Die Zuschauer haben übrigens auch eine Menge Spaß daran.

Später werden die Paare wieder gewechselt, bis alle vor Lachen Durst bekommen haben und sich erst mal stärken müssen. Manche Kids haben eine besonders lustige Art zu Lachen. Wenn diese losgackern, können sich die Andere in der Regel sowieso nicht mehr halten.



Eine Lügengeschichte

Ein Geschichtenerzähler denkt sich eine schöne Geschichte aus bzw. liest eine vorbereitete Story vor. Die Besonderheit: Er hat darin absichtlich ein paar Lügen oder Unwahrheiten eingebaut.

Beispiele:

Es war im Monat Juli und in ganz Berlin lag Schnee….(in Berlin ist Sommer) Am 15. Geburtstag von Sonja… (sie ist in Wirklichkeit erst 5) Plötzlich kam eine Schlange aus dem Gebüsch gehüpft…(kriechen nicht hüpfen)
Ihre Mutter Maria sprach… (Mutter heißt anders)


Es können auch bekannte Märchen sein, wo er die üblichen Fakten verdreht.
„Der Jäger hat das Rotkäppchen gefressen..“
„Das Dornröschen schlief 1000 Jahre.“
„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich RumpeldieKumpel heiß!“
„Das Geißlein und die 7 Wölfe…“
„weiß wie Blut, rot wie Ebenholz.."
„Goldesel hüpf, Tischlein streck dich…“
Ihrer Phantasie sind wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

Wer von den Zuschauern einen Fehler erkennt, muss laut rufen „Lüge“. Wer das als Erster rief, soll auch kurz erklären, was daran falsch war. Hat er recht, erhält er einen schönen Preis oder einen Punkt zum Sammeln. Hat er etwas Richtiges als falsch erkannt, muss er die nächste Runde aussetzen und bekommt natürlich nichts.

Ein schönes Spiel zum Lachen, vor allem, wenn der Erzähler die tollsten Lügen erfindet und manche Kinder viel zu schnell „Lüge“ rufen.

Das Spiel lässt sich auch in der Schule einsetzen, wenn beispielsweise ein Geschichtslehrer absichtlich Lügen einbaut, die die Kids aufgrund ihres Geschichtswissens erkennen sollten. So lernt man spielerisch und erhält völlig neue Motivationen, sich etwas zu merken Natürlich geht das auch in anderen Fächern.



Eine spannende Detektivgeschichte

Um es gleich vorweg zu sagen: Es muss keine Detektivgeschichte sein. Je nachdem, welches Motto Sie für Ihren Kindergeburtstag gewählt haben, können Sie sich auch für dieses Thema eine andere schöne Story ausdenken. Diese kann gruselig, lustig oder einfach nur unterhaltsam sein.

Wichtig ist, dass der Geschichtenerzähler ein paar Gegenstände in seine Abhandlung einbaut, die auch in Natura auf dem Tisch liegen. Wenn ein Kind dieses Ding erkennt, rennt es los und muss diesen Gegenstand als Erster an sich bringen. Dann erhält er einen Punkt.

Beispiel: „Im Hexenhaus war es ganz still. Hänsel schlich sich leise aus dem Gefängnis. Plötzlich machte die Hexe eine Lampe an….“

Wer hier das Wort Lampe erkannt hat und auf dem Tisch eine Taschenlampe liegen sieht, hat das schon mal richtig erkannt. Jetzt muss er nur noch schneller als die anderen Kids sein. Das französische Schneckenessen

Sie ordnen viele verschiedene kleine Leckerlies wie Rosinen, Schokoladenstücke, Bonbons, Kaugummis, Gummibären, Drops, Kirschen, Erdbeeren, Weintrauben, Apfelsinen- oder Mandarinensegmente, Lakritzkonfekt usw. schneckenförmig auf einem Teller oder sauberen Tablett an. Schauen Sie einfach in Ihre Schränke, was Sie alles daheim haben. Notfalls gehen Sie an die eiserne Reserve der Mitgebsel-Süßigkeiten.

Allerdings sollen zwischen diesen schmackhaften Süßwaren und Früchten auch einige essbare Dinge platziert werden, die nicht so sehr munden. Einige könnten vielleicht sogar heimlich vorher mit Zitronensaft in eine saure oder bittere „Köstlichkeit“ verwandelt werden.

Beispiele: Zwiebelstücke, ein kleines Stück einer rohen Kartoffel, eine Kaper, Zartbitterschokolade, extrem saure Bonbons oder Gummitiere, ein Stück „rote Beete“ oder roher Salat, eine Sauerkirsche usw.

Nun setzen sich alle Kinder an den Tisch. Das kann am besten vor einer Mahlzeit geschehen, dann müssen Sie die wilde Meute nicht noch einmal zusammentrommeln und jeder hat noch Appetit

Mit einem Würfel darf jetzt jeder einen Versuch wagen. Wer eine 6 erzielt hat, darf bzw. muss das äußerste Stückchen der französischen Schnecke essen. Wenn es etwas Leckeres ist, hat er Glück. Andererseits werden die Kids vor Lachen nicht mehr können, wenn jemand mit verzogener Mine eine saure oder bittere Speise zu sich nehmen muss.

Wir weisen darauf hin, dass natürlich alles essbar sein muss und dass dieses Spiel unter Aufsicht von Erwachsenen durchgeführt wird. Mit aller Macht sollte aber keiner gezwungen werden, Sachen zu essen, die er nicht mag oder verträgt. Das verzogene Gesicht reicht vielmals schon als Belustigung aus.



Das wundersame Spiegelbild

Wir benötigen für diesen lustigen Geburtstagsscherz zwei Speiseteller. Einer davon ist blitzeblank sauber, der andere auf der Unterseite mit Ruß oder dunkler Kinderschminke beschmiert. (Die Rußschicht sollte ein Erwachsener vorher heimlich am offenen Feuer oder Grill erzeugen. Topflappen nicht vergessen!!!)

Wir suchen zwei Freiwillige, die sich als Kind und dessen Spiegelbild betätigen wollen. Die Aufgabe lautet: Das erste Kind soll sich vorstellen, es säße vor einem Spiegel. Es erhält den sauberen Teller. Dieses Kind ist natürlich in den Scherz eingeweiht

Das andere ahnungslose Kind soll jetzt als Spiegelbild alles nachahmen, was das erste Kind macht. Es denkt eben, dass dies schon der Sinn und Zweck des Spieles ist und weiß nicht, dass es jetzt einen von unten schwarz geschmierten Teller vor sich hat.

Das erste Kind macht jetzt zur Ablenkung alle möglichen Verrenkungen, die der oder die Zweite möglichst detailgetreu nachmachen muss. Das allein ist ja schon oft sehr lustig.

Später tut das Kind so, als ob es den Teller leer löffelt und den Rest auskratzt (zunächst ohne den Teller hochzuheben oder anzufassen). Dann soll es mit dem Finger im Teller und um den Tellerrand kreisen und sich gleich danach mit demselben Finger um den Mund fahren.

Jetzt fährt das erste Kind mit dem Finger unter den Teller und kreist dort damit rundherum. Die Augen hebt es genüsslich in die Höhe, so dass das nachahmende „Spiegelbild“ so wenig wie möglich von seinem Teller und der verschmutzten Unterseite sieht.

Anschließend wird wieder im eigenen Gesicht gekreist. Dann wird vielleicht zur Abwechslung mal der Teller angehoben und wieder mit dem Finger darunter gerubbelt, um sich erneut übers eigene Gesicht zu fahren. Diesmal könnten die Wangen oder die Stirn dran sein.

Am Ende erfolgt die Auflösung des Scherzes, indem das Spiegelbild-Kind sich selber in einem echten Spiegel betrachten darf.



Das lustige Speisenraten

Sie haben von verschiedenen Lebensmitteln, Früchten und Süßigkeiten je ein ganz kleines Stück auf einem Löffel. Damit wird jetzt ein Kind, dem zuvor die Augen verbunden wurden, gefüttert.

Es soll erraten, worum es sich handelt. Das ist gar nicht so einfach, vor allem, weil es sich nur um eine winzige Kostprobe handelt und weil man nichts sieht. Das Auge isst also diesmal ausnahmsweise mal nicht mit.

Als letzte „Köstlichkeit“ können Sie etwas Saures wie z.B. eine Sauerkirsche, eine Kaper, ein saures Gummitier, eine scharfe Chips-Sorte oder Ähnliches auf den Löffel tun und ein Glas Wasser bereit halten. Nützlich wäre es auch sinnvoll, wenn das Kind schon von Beginn an einen Umhang oder „Sabberlatz“ trägt, denn wenn es jetzt nach wenigen Millisekunden merkt, dass es etwas Saures, Scharfes oder Bitteres im Mund hat, wird es zur Belustigung der Anderen spucken.

Alle in Deckung gehen!!! Schnell die Augenbinde ab und mit dem Glas Wasser spülen. Dann ist der saure Geschmack auch gleich wieder verschwunden. Verwenden Sie aber nur essbare Dinge in geringen Konzentrationen.



Das lustige Strichmännlein

Die Kinder sollen auf einem Zeichenblatt einen Mann oder eine Frau malen, jeder wie er möchte. Die Besonderheit dieses lustigen Malspieles besteht jedoch darin, dass alle Kinder an allen Bildern mitwirken – sozusagen in Fließbandproduktion.

Sechs Kinder setzen sich dazu in eine Runde an den Tisch, jeder ist ausgerüstet mit einem weißen A4 Blatt und einem Stift. Den Kindern wird gesagt, dass auf dem Blatt jetzt gemeinsam Strichmenschen gemalt werden sollen. Jeder muss also immer nach unten hin noch Platz lassen für die restlichen Körperteile.

Der erste Zeichner eines Blattes malt den Kopf mit Hut (abgucken unerwünscht), der nächste den Hals, wiederum der nächste den Bauch mit Armen, dann jemand die Hose bzw. den Rock, dann die Beine und zum Schluss die Schuhe oder Füße. (es sind 6 Teile, wenn wir richtig gezählt haben)

Jetzt kommt aber die Besonderheit: Alle 6 Kinder zeichnen also zu Beginn auf ihrem Blatt ganz oben zunächst den Kopf mit Frisur, eventuell auch mit Hut oder Mütze. Jetzt wird aber der Abschnitt, den sie gemalt haben vor der Weitergabe an das nächste Kind genau an der Stelle nach hinten geknickt, wo nach unten hin der Kopf aufhört und das nächste Körperteil anfangen soll. Der nächste Teilnehmer sieht also jetzt nicht, was das Kind davor schon gemalt hat und kann sich so nicht an Größe des Kopfes oder andere Dinge wie Geschlecht oder horizontale Ausrichtung orientieren.

Nach dem Weiterreichen malt jeder auf dem erhaltenen A4 Blatt den Bauch mit Armen, knickt diesen Abschnitt wieder nach hinten um und gibt das Blatt weiter, usw.

Am Ende werden die Blätter nacheinander aufgedeckt und jeder kann die tollen Meisterwerke bewundern. Allgemeines Kichern ist angesagt. Vielleicht hängen diese Bilder demnächst in einer Picasso-Ausstellung?



Lustiges Witze erzählen

Sie könnten schon bei den Einladungskarten darauf hinweisen, dass jedes Kind einen kleinen Beitrag vorbereiten soll. Das kann ein lustiger Witz sein, eine erlebte Geschichte, eine Anekdote oder auch ein Zauberkunststück.

Um nun festzulegen, wer als erstes Kind seine Aufführung oder Erzählung starten darf, könnten Sie die Kids alle im Kreis hinsetzen und eine Flasche drehen lassen.

Nachdem der Beitrag von einem Partygast beendet wurde, darf dieser die Flasche drehen. Zeigt die Flaschenöffnung auf ein Kind, das schon dran war, darf dieses festlegen, wer jetzt den Witz erzählen muss.

Bitte bedenken Sie, dass es für manche Kinder der blanke Horror ist, sich vor mehreren Zuschauern zu äußern. Lassen Sie also nur die Gäste teilnehmen, die etwas vorbereitet haben und für die das kein Problem darstellt. Die anderen sollten nicht gezwungen werden und als Spielverderber hingestellt werden. Schließlich soll jeder Gast Spaß und Freude am Partygeschehen haben.

Machen Sie es ganz unauffällig! Wenn Sie wissen, dass jemand nicht mitspielen möchte, dann fragen Sie vorher ganz zwanglos: „Wer hilft mir in der Zwischenzeit in der Küche“ So haben diese Kinder ein Alibi. Genau so ist es übrigens auch bei Wasserspielen. Wer wasserscheu ist, für den kann das die blanke Tortur sein, vor allem, wenn man ihn dann auch noch auslacht.